Stein Palm Beach

Der Besucherzahlen-Rechner - oder: Wie man Thermen-Besucherzahlen schön rechnen kann - am Beispiel Gesundheits-Therme Schleswig

Die überflüssigsten Thermen in Schleswig-Holstein

NDR Extra 3: Die überflüssigsten Thermen in Schleswig-Holstein

Platz 1: Keitum Therme Sylt

Platz 2: Campusbad Flensburg

Platz 3: Fördeland Therme Glücksburg

Favorit der Folgesendung: Gesundheitstherme Schleswig


Presse Palm Beach in Stein


Nürnberger Zeitung 13.06.2002

Neuer Rettungsversuch

Im Streit um das Palm Beach weiter Anwälte am Zug

STEIN (NZ). - Ist der drohende Millionen-Konkurs des Freizeit-Bades Palm Beach in Stein noch abzuwenden? Im Ringen um eine akzeptable Abfindung für die neue Geschäftsführung hat Frank Löffler, Rechtsbeistand des Ex-Geschäftsführers Heinz Steinhart, ein neues Angebot vorgelegt.

Bei dem zunächst auf die Gesellschafterin Hannelore H. beschränkten Angebot soll es sich um einen kompletten Vertrag handeln, für den sich H. nach ersten Informationen erwärmen könnte. Von ihr selbst und ihrem Anwalt Herbert Ballasch waren bisher allerdings keine Stellungnahmen zu bekommen. Erschwerend kommt hinzu, dass Hannelore H. nach Angaben ihres Rechtsbeistandes ihre Geschäftsanteile nur dann übertragen will, wenn auch eine Einigung mit ihrem Partner Günter E. gefunden wird.

Löffler bedauerte, dass man mit E. noch zu weit auseinander sei, um ihm ein eigenes Angebot vorzulegen. Die Forderungen des Gesellschafters hätten sich auf unerfüllbare drei bis vier Millionen Euro summiert. Dagegen scheint das neue, reduzierte Angebot an Hannelore H. kompromissfähig zu sein.

Sollte Hannelore H. den Vertrag unterzeichen, darf sie den Geschäftswagen - einen Mercedes 500 - behalten. Statt der von ihr verlangten 125000 Euro für rückständige Gehälter, die von Steinhart angezweifelt werden, soll sie für den Verlust ihres Arbeitsplatzes mit 50000 Euro entschädigt werden. Statt 100000 Euro für den Verlust ihrer Geschäftsanteile an der Deutschen Edelstein-Gesellschaft wurden Hannelore H. 50000 Euro angeboten.

Schließlich soll die 65jährige Geschäftsfrau für den von ihr "eingebrachten Krimskrams" (Ballasch) 17000 Euro erhalten. Die Zahlung eines einmaligen Betrages in Höhe von einer Million Euro nach Steuern wurde abgelehnt. Dafür soll Hannelore H. mit einer Leibrente von 3500 Euro pro Monat abgefunden werden. Dies würde sich nach Löffler bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung ebenfalls auf etwa eine Million Euro belaufen.

Dietmar Wittmann

© NÜRNBERGER ZEITUNG


Presseübersicht Palm Beach in Stein

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