Der Besucherzahlen-Rechner - oder: Wie man Thermen-Besucherzahlen schön rechnen kann - am Beispiel Gesundheits-Therme Schleswig
NDR Extra 3: Die überflüssigsten Thermen in Schleswig-Holstein
Platz 1: Keitum Therme Sylt
Platz 2: Campusbad Flensburg
Platz 3: Fördeland Therme Glücksburg
Favorit der Folgesendung: Gesundheitstherme Schleswig
Presse Campusbad Flensburg
Flensburger Tageblatt 21. Januar 2006
Oberbürgermeister will bis Dezember 2006 eine Entscheidung über Standort und Betreiber des Hallenbades
Flensburg
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hms
- Vier denkbare Standorte und zwei interessierte Investoren-Gruppen. Auf dieser Grundlage steigt die Stadt Flensburg jetzt in die konkrete Planung für ein neues Hallenbad ein. Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner stellte die Überlegungen der Verwaltung am Donnerstag dem Finanzausschuss vor. Geplant wird ein normales Schwimmbad, das auch der Uni, den Schulen und den Vereinen zur Verfügung steht.
650000 Euro kostet der Betrieb des Hallenbades derzeit pro Jahr. Ein neues Bad würde künftig nur rund 450000 Euro Kosten verursachen. Die Sanierung des alten Bades wird mit 3,2 Millionen Euro veranschlagt. Dieses Geld könnte für ein neues Bad ausgegeben werden. "Ein Neubau wäre wirtschaftlicher als eine Sanierung", sagte Tscheuschner. Da der Stadt dafür das Geld fehlt, ist an eine Kooperation mit einem privaten Investor gedacht (siehe nebenstehender Artikel).
Vier Standorte brachte Tscheuschner in die Debatte: Auf dem Campus südlich der Campushalle. Dieser Platz wurde bereits einmal verworfen, weil dort ein Windrad für die Fachhochschule vorgesehen war. Zweiter denkbarer Standort ist das Umfeld des Bahnhofes. Die Stadt denkt an den ehemaligen Güterbahnhof oder den Carlislepark. Dritter Platz ist das Brinksche Gelände in der Neustadt. Hier sieht Tscheuschner städtebauliche Pluspunkte, weil ein Hallenbad die Neustadt aufwerten würde. Punkt vier und offenbar in der Planung weit fortgeschritten, ist der Standort Harniskai. Bis Ende März sollen diese vier Standorte geprüft und bewertet werden. Tscheuschner forderte, dort keine konkurrierenden Planungen zu beginnen. Wenn der Standort grob festliege, sollten die Gespräche mit den Investoren fortgesetzt werden. Der Plan müsse ein formelles Interessenbekundungsverfahren durchlaufen.
Im Mai will der Oberbürgermeister damit fertig sein. Im November möchte er mit den Investoren einig werden und im Dezember 2006 müsse dann der endgültige Beschluss fallen.
Presse Campus-Bad Flensburg
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