Der Besucherzahlen-Rechner - oder: Wie man Thermen-Besucherzahlen schön rechnen kann - am Beispiel Gesundheits-Therme Schleswig
NDR Extra 3: Die überflüssigsten Thermen in Schleswig-Holstein
Platz 1: Keitum Therme Sylt
Platz 2: Campusbad Flensburg
Platz 3: Fördeland Therme Glücksburg
Favorit der Folgesendung: Gesundheitstherme Schleswig
Berliner Morgenpost Montag, 12. Juli 1999
Bauplatz sollte eigentlich Grünfläche werden
BM Bernau - Für den Bau eines Spaßbades neben der Bahnhofspassage haben jetzt die Stadtverordneten von Bernau die Weichen gestellt. Auf ihrer jüngsten Sitzung verabschiedeten sie mehrheitlich einen Beschluß zur Offenlage des Flächennutzungsplans (FNP).
Die Stadtpolitiker nutzten diese Möglichkeit, um etliche Detailveränderungen in den FNP einarbeiten zu lassen. Dazu gehört auch die Korrektur im Bereich der Bahnhofspassage. Die Ausweisung eines Standorts unmittelbar neben dem Einkaufszentrum war vom Berliner Bahnhofspassagen-Betreiber Peter Fritz als Voraussetzung für die Konkretisierung seiner Bad-Pläne genannt worden. Zusammen mit einer Schweizer-Investorengruppe will Fritz dort ein großflächiges Spaß- und Erlebnisbad mit Hawaii-Ambiente errichten, das u. a. ein Wellenbad, zwei Riesenrutschen sowie Sauna- und Freiluft-Bereiche bieten soll.
Gegen die Ausweisung einer Sondernutzungsfläche an der Bahnhofspassage hatte sich indes Stadtplaner Friedemann Seeger ausgesprochen. Ein Bad dieser Größe widerspreche den Zielen der Berlin-Brandenburger Landesplanung, die den Bereich als Freiraum ausweist. Zudem ist das Gelände als Platz für Grünanlagen vorgesehen, die Investor Fritz als Ausgleich für den Bau der Bahnhofspassage anlegen soll. fü
© Berliner Morgenpost 1999
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